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Rezension zu „Rabenprinz“

Inhalt:
Isobel ist Porträtmalerin mit einer nicht ungefährlichen Kundschaft: Die Elfen. Fast unsterblich, aber unfähig zu fühlen oder Kunst zu schaffen. Isobel begeht eine schweren Fehler, als sie Rook, den Prinz des Herbstlandes, malt: Sie zeigt den menschlichen Schmerz in seinen Augen. Das aber könnte Rook das Leben oder zumindest seinen Prinzentitel kosten. Zeigt eine Elfe Schwäche, ist das ihr Todesurteil. Um dies abzuwenden müssen Rook und Isobel sich vertrauen. Bald ist es mehr als das und sie sind drauf und dran ein uraltes Gesetz des Elfenvolks zu brechen.

Meine Bewertung:
Ich habe es direkt nach „Show“ gelesen und das Buch hat mir sehr viel besser gefallen. Auch wenn ich mich sehr oft geekelt habe. Nicht gegruselt, sondern geekelt. In „Rabenprinz“ tauchen sehr oft irgendwelche Knochen, Maden, Fäulnis und sonstiges eklige Dinge auf.
Die Charaktere haben mir alle gut gefallen, auch die, deren Motive ich nicht nachvollziehen konnte (im Sinne davon, dass ich anders gehandelt hätte, wäre ich an dieser Stelle gewesen). Ich habe mit Rook und Isobel mitgefiebert.
Die Handlung ist gut durchdacht, hat leider fast keine Nebenhandlungen, dafür zwei Haupthandlungen. Immer wieder wurde ich überrascht, konnte aber trotzdem folgen und wurde nicht verwirrt. Auch warum das jetzt passiert, war nicht aus der Luft gegriffen.
In der Welt habe ich mich auch schnell zurecht gefunden, sie besteht teils aus Bekanntem, das neu interpretiert wurde, und Neuem, das ich noch nicht kannte. Dieser Mix hat mir gut gefallen. Klischees habe ich eigentlich nicht gefunden (außer dass Menschen Elfen bewundern, und anders rum, Elfen wundern sich über kurzes Leben). Auch Isobels Schwierigkeiten mit dem Sommerland konnte ich verstehen. Ich hatte ein gutes Bild vor Augen, wurde aber auch nicht mit Informationen über die Welt überschüttet.
Die Sprache war in Ordnung, hat mich aber irgendwie nicht ganz mitgerissen. Der letzte Funke, um es absolut fantastisch und grandios zu bewerten, hat leider gefehlt, die Sprache konnte leider nicht das gesamte Feuer an Begeisterung entfachen, das nötig gewesen wäre. Irgendwie konnte ich durch sie nicht so einen guten Zugang zu dem Buch finden, den ich gebraucht hätte.

Fazit:
Ich kann verstehen, warum es ein Bestseller ist, aber bei hat irgendwas leider gefeht. Trotz allem ist es ein wunderbares, an Märchen erinnerndes Buch, das seine 8/10 Punkte auf jeden Fall verdient hat.

Autorin: Margaret Rogerson
Titel: Rabenprinz
Verlag: cbj
Erscheinungsjahr: 2020
Altersempfehlung: ab 14
meine Altersempfehlung: ab 13

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Veröffentlicht von susannabuchbackstube

Huhu, Susanna von der BuchBackStube hier! Ich bin grottenschlecht in Vorstellungstexten, geht deshalb doch einfach auf meinen (und Theas) Blog, da gibt's die interessanten Dinge zu lesen.

3 Kommentare zu „Rezension zu „Rabenprinz“

  1. Huch, bei dem Erscheinungsjahr hast du eine Zahl vergessen. Ich finde, die Story klingt interessant. Ich hab auf jeden Fall Lust bekommen, auszuprobieren, ob mir der Schreibstil zusagt oder nicht. Aber du hast recht, manchmal passen ein Buch und sein Leser auch einfach nicht zusammen 🙂
    LG, Tala

    Gefällt 1 Person

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