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Rezension zur Nachtlilien- Trilogie

Warnung: Bevor ihr weiterlest, möchte ich daraufhin weisen, dass die Inhaltsangaben der Fortsetzungen Spoiler enthalten. Sorry!

Inhalt:

Im Hintergrund sind die Duftnelken zu sehen- ob sie so duften wie Jerushas Nachtlilien, werde ich wohl nie erfahren. Dabei würde ich so gern mal nach Ouenda reisen!!

Nachtlilien:
Ein Fluch lastet auf der Bildhauerin Jerusha KiTenaro und den Frauen aus ihrem Clan: Sie müssen den Mann, den sie lieben, verraten.
Um den Fluch aufzuheben, macht sich Jerusha auf eine gefährliche Reise durch ganz Ouenda. Dabei begegnet sie dem Elitekämpfer Kiéran SaJintar, der seit einem Gefecht erblindet ist und von den Priestern der Schwarzen Spiegel gesund gepflegt wurde.
Er hilft Jerusha, nach dem geheimnisvollen Fremden zu suchen, der den Fluch damals ausgesprochen hat. Dabei wissen sie nicht, was für eine Gefahr von ihm für ganz Ouenda ausgeht…

Lilienwinter:
Jerusha und Kiéran haben es geschafft, ihre Liebe zu retten. Doch noch droht ein Krieg zwischen den Eliscan und den Menschen. Sie sagen zu, den Eliscan- König Qedir, der sich davon überzeugen will, dass die Menschen keinen Krieg vorbereiten, sicher und unerkannt durch Ouenda zu geleiten.
Doch zur gleichen Zeit greift im Reich der Eliscan Jerushas Feind Alaés nach der Macht. Lässt sich ein Krieg verhindern?

Winterdrachen:
Gegen den Willen des Eliscan- Königs hat Alaés einen Krieg gegen die Menschen begonnen. Jerusha bringt ihre Familie in einem Tempel der Schwarzen Spiegel unter, während Kiéran zu einem Gebirgspass, der Eismitte, reitet, um die Truppen dort zu unterstützen. Aber Jerusha fürchtet um Kiérans Leben und reist zu ihm. Außerdem scheint im Tempel nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen.

Ja, ich weiß, Salbei hat jetzt nicht unbedingt was mit Kiéran zu tun… aber es sieht halt so schön aus!

Meine Bewertung:
Die Nachtlilien- Bücher sind wundervoll, und als ich sie gelesen habe, konnte ich an nichts anderes mehr denken geschweige denn machen. Die drei Bände haben mich total in den Bann gezogen, die Figuren sind rührend und unglaublich „echt“, sie sind weder perfekt (auch die Eliscan nicht) noch totale Volltrottel. Man hat keineswegs das Gefühl, dass es einfach nur Figuren gibt, die Platzhalter sind oder die es nur gibt, um die Handlung voranzutreiben. Jeder Charakter ist einzigartig, von der Welt Ouenda brauchen wir gar nicht erst zu sprechen. Sie ist voll mit interessanten und spannenden Wesen, von gefährlich, über lustig, über altbekannt, über pfiffig ist alles dabei.
Die Handlung ist spannend und ausgeklügelt, ruhige und actionreiche Szenen wechseln sich ab, es gibt viele kleine Spannungsbögen, und einem ist nie langweilig. Die beiden Fortsetzungen sind ein wenig dünner als der erste Band, aber das macht nichts. Man kann sie trotzdem nicht aus der Hand legen. Durch die Perspektivwechsel weiß man mehr als die einzelnen Figuren und denkt des Öfteren mal „Oh nein, bitte mach das nicht!“ oder „Hopp, los, was bist du für eine lahme Ente!“.
Auch die Sprache ist wirklich angenehm, man spürt auch durch sie, dass man sich nicht in unserer Welt befindet. Es gibt keine kurzen Hauptsätze, aber auch Bandwurmsätze (wie ich sie gerne schreibe) sucht man vergebens. Man merkt die Erfahrung der Autorin in jedem Satz.

Fazit:

Das Cover des dritten Bands!

Auf alle, alle Fälle lesen! Das ist ein absolut echter Geheimtipp und Geheimstipps sind, wie ich finde, meistens immer gut, da ist viel mehr Herzblut drin, als bei Mainstream- Lektüre. Und außerdem werden nicht wegen des Geldes Fortsetzungen gemacht, sondern weil die Autorin dafür lebt.
Was auch lustig beim Lesen war, war, dass ich nicht wie sonst auf handwerkliche Fähigkeiten wie Stil, Weltenerfindung, Figurenzeichnung geachtet habe, sondern wirklich in einem einzigen Rausch die Bücher gelesen habe. Ich habe alles um mich herum vergessen und mich ganz und gar dem wirklich unvergleichlichem Lesegenuss hingegeben.
Ich vergebe 10/10 Punkten. Mindestens. Ich behaupte sogar, dass die Bücher fast noch einen winzigen Tick besser sind als „Der Sucher“. Und das ist eines meiner Lieblingsbücher (mit Khyona, und jetzt auch noch den Nachtlilien). Die Trilogie reiht sich in meine absoluten Topfavoriten ein.

Autorin: Siri Lindberg
Bände: 3 (Nachtlilien, Lilienwinter, Winterdrachen)
Genre: High Fantasy
Erscheinungsjahr: Nachtlilien: 2020 (neueste Version der E-Book-Ausgabe)
Lilienwinter: 2014
Winterdrachen: 2014
Verlag: Neobooks Selfpublishing (E- Book), tredition (Hardcover) Create Space
(Taschenbuch)
Altersempfehlung: ab 16 (kann man aber ruhig schon mit 13 Jahren lesen, 😉)

Ich hoffe, dass ihr ebenso für Nachtlilien brennen werdet wie ich!
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Veröffentlicht von susannabuchbackstube

Huhu, Susanna von der BuchBackStube hier! Ich bin grottenschlecht in Vorstellungstexten, geht deshalb doch einfach auf meinen (und Theas) Blog, da gibt's die interessanten Dinge zu lesen.

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