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Rezension zu „Die Valentines- Happy Girl“

Inhalt:
Hope stammt aus der berühmten Schauspielerfamilie Valentine und will ebenso wie ihre Schwestern Faith und Mercy eine berühmte Schauspielerin werden. Doch da gibt es ein Problem: Erst mit sechzehn darf sie in die Öffentlichkeit treten.
Bis dahin träumt sie sich ihr Leben einfach selbst zurecht: Romantik, Musik, toller Junge und so weiter inklusive.
Aber leider hält sich das Leben nicht an Hopes Idee ihres Films.

Meine Bewertung:
Das Buch habe ich in der Buchhandlung entdeckt und der Klappentext und das Cover haben mich auch angesprochen (logisch, sonst hätte ich es wohl nicht mitgenommen).
Aber als ich dann das Buch angefangen habe, war ich doch, ziemlich enttäuscht. Der Schreibstil, die Geschichte, alles kein Total- Ausfall, sondern recht nett. Die Hauptfigur, Hope, hat bei mir jedoch Schreianfälle ausgelöst: Wie kann sie nur so realitätsfern und verblendet von sich selbst durch die Gegend laufen? Hope ist so eingebildet und gleichzeitig naiv. Ich musste mich wirklich zwingen, dieses Buch bis zum Ende zu lesen.
Auch die Auszüge aus dem „Drehbuch für Hopes Leben, wie sie es sich vorstellt“ (mein Ausdruck) sind ziemlich überdreht und unrealistisch. Die Dialoge, die „wirklich“ in Hopes Leben passieren, sind leider manchmal nur einen Tick echter.
Die Idee ist nicht schlecht und die anderen Figuren haben mir besser gefallen, aber Hope hat mir das leider etwas vermiest. Sie ist mir nämlich mit ihrer alles auf sich beziehenden Art sehr auf den Geist gegangen.
Und jetzt kommt das große ABER, was die Geschichte doch noch gerettet hat:
Etwa in der Hälfte des Buchs dachte ich, „noch schlimmer geht’s nicht, du stehst das Ganze jetzt einfach durch“. Nach circa Dreivierteln hat sich dieser Gedanke dann gewandelt: „Oh, das ist jetzt aber doch irgendwie ganz nett. Hope, gut gemacht! Gib’s ihm!“
Es hat sich also gelohnt, dass ich mich bis dahin duchgebissen habe (lag auch daran, dass ich es gekauft habe, ein Bibliotheksbuch hätte ich schon längst beiseitegelegt), denn, so viel kann ich verraten, Hope verändert sich ins Positive und nimmt ihre dreifach-rosarote Sonnenbrille mit extra Filter ab. So, das war jetzt ein Bandwurm-Satz der Extraklasse, ich hoffe, es ist trotzdem zu entnehmen, dass das Buch am Ende doch nicht so schrecklich war, wie gedacht.

Fazit:
Der Anfang ist durch Hopes Art sehr anstrengend, aber nach einer Weile ändert sich Hope und sie ist mir nicht mehr dermaßen auf den Keks gegangen. Das hat das Buch gerettet und ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen, wo ich die Hoffnung habe, dass Faith ruhiger und realitätsnäher erzählt.
Alles in allem macht das dann 5/10 Punkten.

Autorin: Holly Smale
Titel: Die Valentines. Verdammt Berühmt- Happy Girl
Erscheinungsjahr: 2020
Verlag: Fischer/KJB
Altersempfehlung: ab 12
meine Altersempfehlung: ab 10

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Veröffentlicht von susannabuchbackstube

Huhu, Susanna von der BuchBackStube hier! Ich bin grottenschlecht in Vorstellungstexten, geht deshalb doch einfach auf meinen (und Theas) Blog, da gibt's die interessanten Dinge zu lesen.

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